Verkaufsargument Green IT

2. April 2009 von Stella Regna

Computer-Notdienst PC-Feuerwehr gibt Tipps, wie jeder die Idee sparsamer und umweltfreundlicher IT umsetzen kann

Hamburg, 2. April 2009 – Green IT ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel und der damit verbundenen öffentlichen Debatten und Diskussionen immer populärer geworden. Im Alltag geht es jedoch in erster Linie darum, Kosten im Umgang mit IT zu sparen. Die Experten der PC-Feuerwehr geben Tipps, wie der PC-Nutzer auch zu Hause weniger Strom verbraucht.

Ursprünglich ist der Begriff Green IT aus dem Gedanken heraus entstanden, dem Klimawandel entgegenzutreten. Studien belegen, dass die Nutzung der Produkte/Dienstleistung der IT-Branche zwei Prozent der jährlichen CO2-Emissionen verantwortet. Diese Belastung entspricht dem gleichen Wert, wie er auch in der Luftfahrt zu verzeichnen ist. Mittlerweile stilisieren Marketingabteilungen Green IT immer mehr zu einem Verkaufsargument. „Im Alltag wird deutlich, dass die ursprüngliche Bedeutung von Green IT mehr und mehr in den Hintergrund rückt. Im Fokus steht eindeutig der Aspekt des Energie- und somit Kostensparens“, so Michael Kittlitz, Gründer und Geschäftsführer der PC-Feuerwehr. Damit das Sparen auch zu Hause effizient ist, gibt die PC-Feuerwehr Tipps, wie der Energieverbrauch von PCs und Zubehör gesenkt werden kann.

Bewusst einkaufen – moderne Rechner und energiesparende Komponenten
Beim Kauf neuer Geräte sollte darauf geachtet werden, dass sie möglichst Strom sparend arbeiten. „PC-Nutzer sollten PCs und dessen Zubehör bewusster kaufen. Ein günstiges Allround-Paket ist nicht immer die energieeffizienteste Lösung“, erklärt Michael Kittlitz. Entscheidet man sich für ein Notebook, können im Vergleich zu einem Desktop-Rechner rund 70 Prozent der Energiekosten eingespart werden. Denn portable Rechner sind mit Hinblick auf möglichst lange Akkulaufzeiten energieeffizient konstruiert. Ein PC-Experte kann helfen, wenn es darum geht herauszufinden, welche Komponenten unnötig Strom verbrauchen und bei welchen sich ein Austausch lohnt. „Nicht jeder benötigt beispielsweise eine Highend-Grafikkarte. Maßgeschneiderte Produktpakete entsprechen genau dem Nutzerverhalten, sodass nicht unnötig Strom verbraucht wird“, ergänzt der Computer-Experte.

Von Stromfressern und Stromsparern
Röhrenmonitore und veraltete Netzteile sind wahre Stromfresser. Eine Menge Strom kann mit TFT-Monitoren gespart werden. Diese neuen Bildschirme verbrauchen bei maximaler Helligkeit circa 45 Watt, Röhrenmonitore hingegen etwa 125 Watt. Bares Geld kann zudem gespart werden, wenn man beim Kauf eines neuen Netzteils auf eine 80-plus-Zertifizierung achtet. Alte Netzteile haben einen Wirkungsgrad von nur 50 Prozent. Der Rest des Stroms verpufft in warmer und vor allem teurer Luft.

Steckdosenleiste
Eine optimierte und vor allem bewusste Nutzung aller IT-Geräte senkt den Energie-verbrauch merklich. Die Experten der PC-Feuerwehr raten, alle Geräte rund um den PC an einer schaltbaren Steckdosenleiste anzuschließen. „Sind PCs nicht in Gebrauch, sollten sie ausgeschaltet oder wenigstens in den Standby-Zustand versetzt werden, um den Stromverbrauch herunterzufahren“, so Kittlitz.

Einstellungssache
Mit dem Powermanagement kann der Stromverbrauch eines Rechners mit Hilfe von Energiesparmodi bis zu 90 Prozent reduziert werden. Der Rechner wird beispielsweise so eingestellt, dass er nach zwei Stunden automatisch in einen Ruhezustand verfällt. Kennt man sich nicht so gut aus, sollte man möglichst nicht in den Einstellungen herumklicken, sondern einen Computer-Fachmann aufsuchen, der die Energiespareinstellungen vornimmt.

Der PC und seine Tücken: Die häufigsten Computerprobleme

25. Februar 2009 von Stella Regna

Der Hamburger Computernotdienst PC-Feuerwehr ermittelt die Top-Drei-Computerprobleme seiner Kunden und gibt Tipps, diese zu vermeiden und Fehlerquellen zu reduzieren

Hamburg, Februar 2009 – Das Franchise-Unternehmen PC-Feuerwehr nimmt auch in diesem Jahr die Computerprobleme der Deutschen genauer unter die Lupe – die Top drei sind nicht funktionierende Internetzugänge, Virenbefall und defekte Hardware.

Deutschlandweit treffen die Computer-Experten der PC-Feuerwehr ähnliche Probleme in Haushalten und Unternehmen an. Die interne Umfrage der PC-Feuerwehr ergab, dass die Experten meist dann ausrücken, wenn der Internetzugang nicht funktioniert oder – insbesondere bei Geschäftskunden – Netzwerkprobleme das Arbeiten unmöglich machen. Im Vergleich zum Vorjahr kann eine Veränderung festgestellt werden: 2007 galten noch Festplattendefekte als Problemherd Nummer eins.

Platz eins: Das Internet – Freud und Leid zugleich
Mittlerweile verfügen drei von vier Haushalten über einen Internetanschluss. Ein enormer Fortschritt, den die Technik jedoch nicht immer tragen kann. Für manche Fehlermeldungen hat der Experte eine Lösung, andere können selbst behoben werden. Ist das Internet lahmgelegt, rät die PC-Feuerwehr, als erstes die Verkabelung zu überprüfen: Ist das Modem tatsächlich am Strom angeschlossen? Und ist es auch mit dem Rechner verbunden? Gibt es Probleme mit dem WLAN, raten die Experten den Router mit dem Netzwerkkabel zu verbinden. Dies prüft, ob das WLAN eine Störung aufweist. Auch ein Neustart des Modems beziehungsweise des Routers kann in einigen Fällen helfen. „Zeigen diese Tipps zur Computer-Selbsthilfe keine Wirkung, ist es ratsam, den Computer-Experten zu informieren“, so Michael Kittlitz, Gründer und Geschäftsführer der PC-Feuerwehr. „Ohne ausreichende Computerkenntnisse kann man den Schaden schnell verschlimmern.“

Platz zwei: Viren, Trojaner und Co.
Noch immer macht Malware-Befall den PC-Nutzern das Leben schwer. Trotz der immer sicherer werdenden Firewalls und Virenscan-Programme sind immer wieder Computer durch neue Einfallstore oder mangelnde Updates befallen. Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2008 sind 318.000 neue Malware-Kreationen im World Wide Web aufgetaucht. Das sind mehr Schadcodes als im gesamten Jahr 2007. Ein Anti-Viren-Programm auf dem Rechner zu installieren reicht nicht, um sich vor Malware zu schützen. Regelmäßige Updates sind unerlässlich, damit immer mehr Viren, Trojaner und Würmer ins Erkennungsraster der Anti-Viren-Software fallen. Ist der Rechner dennoch befallen, ist Vorsicht geboten, denn schnell nutzen Cyberkriminelle diesen als Wirt für ihre illegalen Aktionen.

Auf Platz drei der häufigsten Computerprobleme: Hardwaredefekte
Monitor, Netzteil, CPU oder Festplatte – Hardwaredefekte stehen an dritter Stelle der häufigsten Computerprobleme, die von der PC-Feuerwehr 2008 behoben wurden. Erste Anzeichen für eine defekte Hardware sind blaue Bildschirmhintergründe, ein Rattern des Lüfters oder der Rechner stürzt häufig ab. Besteht der Verdacht einer defekten Festplatte ist es ratsam, sofort Sicherheitskopien aller Daten anzufertigen. Ist dies bereits nicht mehr möglich, darf der Rechner keinesfalls in Betrieb bleiben. Jeder weitere Vorgang kann den Defekt verschlimmern und die Daten drohen für immer verloren zu gehen. In diesem Fall kann nur der PC-Experte weiterhelfen. Vorsorgen kann der PC-Nutzer nur bedingt, indem der Rechner regelmäßig gereinigt und von Staub befreit sowie eine regelmäßige Datensicherung vorgenommen wird.

Die interne Auswertung der PC-Feuerwehr zeigt, dass unter anderem auch Softwareprobleme, Systemcrashs oft behoben werden müssen und Datenrettung sehr häufig bei ihren Einsätzen von den Anwendern gefordert wird. Im Umgang mit Computern ist es wichtig, regelmäßige Datensicherungen vorzunehmen und Programm-Updates zu installieren. „Wer präventiv noch vor den ersten Anzeichen einer Fehlfunktion agiert, kann Schlimmeres verhindern. Führen die Erste-Hilfe-Tipps für den Computer zu keinem Erfolg, ist es unumgänglich, den PC-Fachmann dazuzuholen“, so Michael Kittlitz.

Praxistipp: Solid-State-Disks als Turbo-HDD

24. Januar 2009 von Michael Kittlitz

Jeder von uns kennt es – der PC braucht viel zu lange beim Hochfahren oder bis ein Programm gestartet und nutzbar ist. Dies ist sicherlich ein Grund weshalb viele Nutzer den Computer laufen lassen und unnötig Strom verbrauchen, anstatt ihn bei Abwesenheit in den Ruhezustand herunterzufahren, was ja sowohl dem eigenen Portemonnaie als auch der Umwelt zugute käme.

Ebenso nervt es immer wieder bei Bild- und Videobearbeitung auf die langsame Festplatte warten zu müssen. So gibt es regelmäßig unschöne Pausen, die den zügigen Arbeitsfluß unterbrechen. Aber auch im Büro ist es störend und aufgrund verschenkter Arbeitzeit auch noch teuer auf das Starten von Programmen wie Word, Excel, Lexware, Outlook, Photoshop, etc. warten zu müssen.

Doch dafür gibt es seit einiger Zeit eine effiziente Lösung: Die Solid-State-Disk.

Die neue Generation von Festplatten hat entgegen herkömmlichen HDDs keine sich drehende Scheibe mehr auf der mittels Magnetfeld die Daten gesichert und gelesen werden, sondern besteht ausschließlich aus Speicherbausteinen, wie man es z.B. von seinem MP3-Spieler oder Mobiltelefon kennt.

Das Hauptproblem herkömmlicher Festplatten ist, dass der sogenannte Schreib-/Lesekopf über seinen Arm immer erst auf der korrekten Spur platziert werden muß, um dort einen sogenannten Sektor zu lesen oder zu schreiben in dem die Daten gespeichert werden. Dieses hin- und herbewegen kann man sich so vorstellen wie bei einem alten Plattenspieler, bei dem der Tonarm jeweils erst auf das entsprechende Stück auf der Schallplatte aufgesetzt werden muß.

Anders ist es bei den modernen SSD-Laufwerken. Bei diesen Geräten findet keine physikalische Bewegung eines Arms mehr statt. Somit kann jede angeforderte Datei ohne physikalische und zeitliche Verzögerung quasi sofort gelesen werden. Genau wie bei einem MP3 Player das gewählte Stück sofort da ist, sind die Programme und Daten für den PC direkt und ohne spürbaren Zeitverlust nutzbar.

Dieser Vorteil macht sich äußerst positiv bemerkbar. Wir haben für Sie einen Acer Veriton M646 mit einer vorab eingebauten herkömmlichen Hitachi Deskstar HDP7250 und einer Intel SSD Sa2MH Solid State Disk verglichen. Dazu wurde zunächst der PC ganz normal in Betrieb genommen, in das Firmennetzwerk eingebunden und genutzt. Die gleiche Prozedur haben wir dann mit dem SSD Laufwerk wiederholt.

Die Vista-Installation hat auf dem getesten SSD Laufwerk lediglich knapp 1/3 der üblichen Zeit beansprucht, die Installation der Windows-Updates ging anschließen innerhalb von wenigen Minuten vonstatten. Normalerweise benötigen die Updates alleine bei der herkömmlichen Technik fast eine Stunde.

In der Praxis fühlt sich das Arbeiten mit dem PC und einer aktuellen SSD auch mit dem als sehr langsam bekannten Windows Vista flüssig und zeitgemäß an. Die Wartezeiten auf den Computer werden auf ein akzeptables Maß reduziert. Mit Windows XP sollte der Geschwindigkeitsgewinn zusätzlich nochmal ganz erheblich spürbar sein.

Auch preiswertere SSDs als das geteste Intel-Laufwerk bringen nach unseren Tests bereits ein angenehmen Arbeitsfluß. Die Investition in diese moderne Technik rentiert sich für jeden. Wir beraten Sie gerne und übernehmen die Daten von Ihrer vorhanden Festplatte auf die moderne Technik, so dass Sie den PC nicht erst neu installieren müssen, sondern zuverlässig wie gewohnt nur eben erheblich schneller und effizienter arbeiten können.

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Geräuschreduktion. Da sich bei der modernen SSD keine Festplatte mehr dreht und sich kein Arm mehr bewegt, ist dieses Laufwerk absolut leise. Ein hörbarer Qualitätsgewinn. Bei unserem Testgerät ist nur noch der CPU-Lüfter zu hören. Jedoch ist der so leise, dass er kaum stört und das Arbeiten so viel angenehmer ist.

Für Geschäftskunden die viel mit Ihrem Notebook unterwegs sind empfielt sich der Umbau ebenfalls. Zum einen dürfte der geringer Stromverbrauch der SSD die Akkulaufzeit verlängern, zum andern jedoch sind die SSD Laufwerk stoßfest. Kann man mit einem kräftigen Stoß im Betrieb die herkömliche Festplatte u.U. komplett zerstören, so ist dies bei den rein auf Speicherbausteinen basiernden Solid-State-Drives nicht mehr der Fall. Damit sinkt das Ausfallrisiko erheblich.

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie die vielfältigen Vorteile der modernen Technik nutzen möchten oder hierzu oder andern Themen Fragen haben. Wir sind gerne für Sie da.

Die wichtigsten Zahlen und Fakten Eckdaten in Sekunden:
Windows Vista hochfahren (inkl. Netzwerk-Anmeldung bis zur Betriebsbereitschaft): 70 statt 155
Windows Vista herunterfahren: 15 statt 37
Word 2007 starten: 1 statt 9
Excel 2007 starten: 3 statt 7
Outlook 2007 starten: 7 statt 20
Eine 17 MB große PDF öffenen und Acrobat Reader 9 starten: 2 statt 7
Eine 34 MB große PSD öffnen und Photoshop CS3 starten: 10 statt 21
Windows Explorer starten: 2 statt 5

Kein unmittelbares Gesundheitsrisiko durch Tonerstaub

14. Januar 2009 von Michael Kittlitz

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat in einer Risikobewertung festgestellt, dass Angestellte im Büro durch den Tonerstaub von Laserdruckern und Kopierern ein Krebsrisiko im normalen, bzw. einem akzeptablen Bereich ausgesetzt sind. Über die Gefahren durch den Staub dieser Geräte wird seit mehreren Jahres diskutiert und das Thema in den Medien aufgegriffen.

Aus gutem Grund fragen uns auch immer wieder Kunden nach der Gefährlichkeit des Tonerstaubes.

Mit der Studie ist zumindest ein erster Anhaltspunkt über die tatsächliche Gefährlichkeit des Staubes geschaffen worden. Auch wenn die Studie selbst klar stellt: „Insgesamt gesehen reichen die Daten aus den epidemiologischen Studien und Fallberichten für eine abschließende Bewertung der Wirkung von Tonerstäuben auf den Menschen am Arbeitsplatz nicht aus.“ kann man jetzt eine erste und fundiertere Einschätzung der Lage abgeben.

Dennoch kommt die Studie zu der beruhigenden Aussage: „Die Belastungsdaten an Büroarbeitsplätzen weisen darauf hin, dass das mögliche Krebsrisiko im derzeit akzeptablen Bereich liegt und zusätzliche Schutzmaßnahmen in der Regel nicht ergriffen werden müssen.“

Somit kann man sicherlich eine Entwarnung geben. Dennoch raten wir dazu die Geräte in separaten Räumen oder zumindest eine vernünftige Belüftung zu habe. Denn die Erkenntnis, dass „Tierversuche zeigen, dass Tonerstäube ein krebserzeugendes
Pozential aufweisen.“
und die Tatsache, dass Rat die Experten den Akzeptanzwert für die A-Staub-Konzentrationen im Jahr 2018 senken wollen, lassen einen zumindest aufhorchen.

Man sollte sich also von den Medien nicht unnötig in Angst versetzen lassen und mit den Geräten wie gewohnt umgehen. Wenn Sie sich mit der Abluft oder Aufstellung eines Gerätes nicht sicher sind, so beraten wir Sie gerne.

ScareWare auch bald in Deutschland passé?

3. Januar 2009 von Michael Kittlitz

Filme wie Scary-Movie haben auch in Deutschland den englischen Begriff ‚Scary‘ bekannter gemacht. Genau wie viele Trojaner per eMail mit komischen Behauptungen von hohen Rechnungsbeträgen und angeblichen Inkasso-Ankündigungen versuchen den Leser ins Boxhorn zu jagen, versuchen Softwarehersteller auf äußerst dubiose Art & Weise Ihre Anti-Virenprodukte mit Behauptungen wie z.B. dass der PC einen Virus hätte zu ködern. Dass das meistens gar nicht der Fall ist, stört die Hersteller nicht – die Meldung erscheint trotzdem.

Nun hat Anfang Dezember in den USA die Federal Trade Commission (FTC) – vergleichbar mit unseren Verbraucherschutzzentralen – vor einem US-Gericht zwei Herstellern per Verfügung den weiteren Verkauf Ihrer Produkte untersagen lassen. Gleichzeitig wurden die Vermögen der verurteilten Unternehmen Innovative Marketing Inc. und ByteHosting Internet Service LLC eingefroren. Ein deutliches Indiz dafür, dass das US-Gericht die Masche des Kundenfangs mit der Schreck-Software als Betrug bewertet.
Sicherlich nehmen sich auch in Deutschland die Verbraucherschutzzentralen dieser Thematik an und es darf erwartet werden, dass auch deutsche Gerichte zu ähnlichen Ergebnissen kommen dürften. Wie wichtig der Kampf gegen diesen sich explosionsartig ausbreitenden Wildwuchs ist, zeigt die Information von G DATA, nach der im September 2007 noch nur 31 Scare-Ware-Signaturen, im September 2008 jedoch bereits 2.094 solcher Signaturen erstellt wurden. Die Signaturen sind notwendig, damit ein AntiViren-Programm die bösartige Software entdecken und bekämpfen kann.

Die FTC nennt in Ihrer Mitteilung Produktnamen wie WinFixer, WinAntiVirus, DriveCleaner, ErrorSafe und XP Antivirus. Die Programme werden allerdings auch unter anderen Namen beworben und verkauft.

Lassen Sie sich von plötzlich im Internet aufpoppenden Behauptungen nicht in die Irre leiten. Trauen Sie nur einem etablierten Virenscanner der auf Ihrem System installiert ist und achten Sie darauf dafür auch stets die aktuellen Updates einzuspielen. Nur dann haben Sie stets die neuesten Signaturen, die für den Schutz Ihres PCs notwendig sind.
Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten, so helfen wir Ihnen gern.

Einen guten Rutsch und frohes neues Jahr!

31. Dezember 2008 von Michael Kittlitz

Wir wünschen Ihnen problemlos funktionierende Computer und dass Ihre Hoffnungen und Vorsätze für 2009 in Erfüllung gehen mögen. Kommen Sie unbeschadet ins neue Jahr, bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Auch 2009 sind wir in gewohnte Schnelligkeit und Zuverlässigkeit mit unserem kompetenten Team allzeit bereit und für Sie im Einsatz.

Geldstrafe für alte Schnurlostelefone droht

10. Dezember 2008 von Michael Kittlitz

Die gute Nachricht vorweg: Kaum jemand hat noch die alten analogen Schnurlostelefone im Einsatz. Doch neben zugelassenen Geräten sind auch viele Billig-Importe von diesem Verbot betroffen, sofern diese nach dem Standard CT1+ oder CT2 funken. In Anbetracht des hohen Kostenrisikos sollte jeder, der ein schnurloses Telefon nutzt, prüfen welche Technik das Gerät verwendet.

Um festzustellen, ob Sie ein erlaubtes DECT-Telefon oder ein seit bereits 10 Jahren verbotenes analoges schnurloses Telefon betreiben, gibt es eine praktische Lösung: Entfernen Sie sich immer weiter von Ihrer Basisstation. Sofern bei zunehmender Entfernung lediglich das Rauschen zunimmt aber die Verbindung nicht abreist, dürfte es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein verbotenes altes Schnurlostelefon sein das Sie verwenden. Sofern jedoch Aussetzer auftreten, wie man sie von schlechten Handyverbindungen kennt handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit eher um ein weiterhin zugelassenes DECT-Telefon.

Ebenso kann ein Blick in die Bedienungsanleitung Aufschluß geben oder sie prüfen die üblicherweise auf dem Typenschild angegebene Funkfrequenz. Der auch weiterhin erlaubte DECT-Standard nutzt die Frequenzen zwischen 1880 und 1900 Megahertz.

Die alten analogen Telefone senden in einem Frequenzbereich von 885-887, 864,1-868,1 und 930-932 Megahertz. Diese Frequenzen werden ab 2009 für die Handynetze von E Plus und O2 verwendet. Sofern die Kontrolleure von der Bundesnetzagentur mit den Messwagen einen Nutzer der den Funkverkehr stört finden, können für die Suche dann leicht Kosten zwischen 1.000 und 2.000 € entstehen, die der Verursacher bezahlen muß. Dazu soll zudem noch ein Bußgeld von 1.600 € drohen.
In Hinblick auf die lange Übergangsfrist von zehn Jahren kann wohl niemand auf Milde oder Nachsicht seitens der Behörde hoffen.

Geräte die noch ein Posthorn auf dem Typenschild haben, ein Z und eine Zulassungsnummer die mit U oder V endet oder deren Zulassungsnummern A200025X, A200027X, A200465W oder A200025X lauten sind ebenfalls veraltet und müssen außer Betrieb genommen werden. Die in Deutschland von der Post verkauften Geräte die dieses Verbot betrifft heißen üblicherweise Sinus 1 bis 5.

Falls Sie sich trotz aller Tipps nicht sicher sind, ob Ihr Gerät von den Verbot betroffen ist fragen Sie sicherheitshalber einen Fachmann.

PC-Feuerwehr erreicht Top-Platzierung im ZDF WISO-Test

9. Dezember 2008 von Michael Kittlitz

Vor kurzem testete das ZDF, bzw. das Team von WISO in Zusammenarbeit mit dem Magazin PC-Welt stichprobenartig PC-Notdienste an einem Sonntag in München. Der Test wurde in der Sendung vom Montag, den 8. Dezember 2008 ausgestrahlt.

Von zehn angerufenen Notdiensten kamen nur vier tatsächlich, selbstverständlich auch wir.

Das Hauptproblem war ein defekter Internetzugang, was wir innerhalb kürzester Zeit behoben haben

Mit unserer kundenfreundlichen Abrechnung im 15-Minuten-Takt waren wir auch am Sonntag die preiswertesten Dienstleister mit 71 € im Vergleich zu Preisen von 119 €, 139 € oder 143 € der anderen Dienstleister und haben das Kernproblem schnell und kompetent gelöst.

Ein Spitzenplatz auf den wir Stolz sind.

Die E-Mail-Adresse … wird gesperrt

1. Dezember 2008 von Michael Kittlitz

Haben Sie gerade folgende oder eine ähnliche eMail in Ihrem Postfach gefunden?

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Email „name@domain.tld“ wird wegen Missbrauch innerhalb der naechsten 24 Stunden gesperrt. Es sind 27 Beschwerden wegen Spamversand bei uns eingegangen.
Details und moegliche Schritte zur Entsperrung finden Sie im Anhang.

Falls das der Fall ist, dann lachen Sie einmal über die lustige Behauptung und klicken Sie entspannt auf ‚löschen‘. In dem Anhang der Datei ‚sperrung.zip‚ oder ‚hinweis.zip‘ findet sich wieder einmal ein bösartiges Programm, das Ihren PC infizieren möchte.

Erneut setzen die Versender auf den bekannten und dennoch leider immer noch wirksamen Schock-Effekt. Schon die falschen Umlaute sollten jeden Internetnutzer sofort aufmerksam werden lassen.
Technisch kann übrigens höchstens der tatsächliche eigene Provider einem die eMail-Adresse abschalten. Und der wird Ihnen sicherlich nicht in dieser Form schreiben oder mit einem werkwürdigen Absender. Wenn sowas überhaupt zutrifft, dann wird dieser vorher anrufen, sich eindeutig, freundlich und nachvollziehbar authentifizieren und Ihnen dann höflich mitteilen, dass es ein Problem mit Ihrer Mailbox gibt oder sich per Briefpost melden. Üblicherweise schaltet einem sowieso kein Provider die Mailbox einfach so ab.

Eine dummdreiste Behauptung die auch noch eine ZIP-Datei oder eine andere gepackte Datei im Anhang mitsendet ist ein eindeutiges Indiz für Schadsoftware.

Also – bitte fallen Sie auch auf diesen Trick nicht herein.

Online-Banking sicher gemacht

28. November 2008 von Stella Regna

Hamburger Computer-Notdienst PC-Feuerwehr gibt Tipps zum sicheren Online-Banking

Hamburg, November/Dezember 2008 – Bequemer als vor dem heimischen Rechner können Bankgeschäfte kaum geregelt werden. Online-Banking ist eine der praktischsten Errungenschaften des Internets. Die Vorteile liegen auf der Hand: Überweisungen und andere Bankgeschäfte werden unkompliziert von zu Hause aus getätigt. Bei aller Einfachheit ist Online-Banking nicht immer so sicher, wie es scheint. Cyberkriminelle versuchen auf immer raffinierteren Wegen, das Banksystem zu knacken und sich das Geld anderer zu eigen machen. Dem kriminellen Treiben kann aber mit einfachen Mitteln ein Riegel vorgeschoben werden. Mit den Tipps der PC-Feuerwehr wird Online-Banking zu einer sicheren Sache.

Immer wieder sind die Nachteile des Online-Bankings in der Diskussion – welche Gefahren es birgt und wie schnell man auf die böse Masche von Angreifern im Internet hereinfällt. In der Regel gibt es zwei Möglichkeiten, wie sich Kriminelle im World Wide Web an den Bankkonten anderer zu schaffen machen. Zum einen dringen sie über eine Schadsoftware wie zum Beispiel Trojaner in fremde Systeme ein. Als nützliches Programm getarnt, erfüllt es im Hintergrund eine andere Funktion: Eingabedaten, PIN und TAN werden protokolliert und an den Angreifer weitergeschickt. Eine andere Variante zielt direkt auf den Benutzer ab. Über gefälschte Webseiten, die dem Original gleichen, werden die Daten der Bankkunden abgerufen. Gefälschte E-Mails verlinken auf diese Seiten und übermitteln die eingegebenen Daten direkt an die Betrüger.

„Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, sollte man sich erkundigen, ob das Bankinstitut auch Verfahren zum Online-Banking anbietet, die nicht auf PIN- und TAN-Nummern angewiesen sind“, rät Michael Kittlitz, Gründer und Geschäftsführer der PC-Feuerwehr. „Kartenlesegeräte für die Bankkarte oder USB-Sticks, die ausschließlich in Verbindung mit einer TAN-Nummer benutzt werden, sind beispielsweise sichere Alternativen.“ Diese so genannten Home Banking Computer Interface (HBCI) Lösungen stehen für sicheres und multibankfähiges Online-Banking zwischen Kundensystemen und Bankrechnern. Beide vorgestellten Möglichkeiten verhindern, dass die TAN von Systemfremden abgefangen wird. Bei dem USB-Stick handelt es sich beispielsweise um ein unabhängiges Gerät, das per USB an einem Computer angeschlossen wird. Er baut eine direkte Verbindung zum Online-Banking-Server des Bankinstitutes auf, die den Rechner selbst umgeht. Auf diese Weise weicht man der Gefahr von Viren oder Trojanern direkt aus. Ein hilfreiches Tool, das beim Online-Banking genutzt werden sollte, ist die virtuelle Tastatur. Anhand der Mouseklicks, die auf diese Weise irgendwo auf dem Desktops gemacht werden, kann kaum rückverfolgt werden, welche Tasten eingegeben wurden. Wählt man im Startmenü „Ausführen“ und gibt den Befehl „OSK“ ein, erscheint die virtuelle Tastatur auf dem Desktop.
Noch besser ist es, das Betriebssystem Linux gegebenenfalls von einer Boot-CD zu starten und es ausschließlich für Online-Banking Aktionen zu nutzen. Der Vorteil liegt darin, dass dieses System dann lediglich in der Lage ist, Befehle auszuführen und nicht durch Schadsoftware manipuliert werden kann. So können sich dort auch Viren und Trojaner nicht einnisten.

„Kommt der Verdacht auf, dass mit dem Rechner etwas nicht in Ordnung ist, beispielsweise Trojaner ins System eingeschleust wurden, ungewöhnliche viele Pop-ups aufblinken oder man trotz manuell eingegebener Links auf anderen Webseiten landet, sollten auf keinen Fall weitere Überweisungen am PC durchgeführt werden“, so Kittlitz.

Weitere Tipps zum sicheren Online-Banking:

– Die Website des Bankinstitutes sollte nie über einen Link aufgerufen werden. Die PC-Experten raten, die Adresse immer manuell über den Browser einzutippen.
– Der Rechner sollte immer mit der aktuellsten Sicherheitssoftware ausgestattet sein: Antivirus-Software, Personal Firewall und einem Antispyware-Tool.
– Bankkunden sollten nur mit aktueller Software online gehen, da Angreifer bekannte Sicherheitslücken älterer Versionen für ihre Zwecke nutzen.
– Ob die Webseite des Bankinstitutes verschlüsselt ist, erkennt man an dem vorangestellten „https“ (anstatt „http“) der Web-Adresse.
– Die PC-Feuerwehr weist ausdrücklich darauf hin, dass man niemals einem Link in einer E-Mail folgen oder Aufforderungen in E-Mails nachgehen sollte, Kundendaten zu verschicken. Banken verschicken keine E-Mails mit der Bitte, Log-in-Daten zu aktualisieren.

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